Terrarium Pflege und Wartung – Tipps zur Pflege eines Terrariums

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Terrarium Pflege und Wartung – Tipps zur Pflege eines Terrariums
Terrarium Pflege und Wartung – Tipps zur Pflege eines Terrariums
Anonim

Für diejenigen mit grünen Daumen kann die Notwendigkeit, Pflanzen im Haus anzubauen, unbestreitbar sein. Egal, ob diese in kleinen Wohnungen ohne Gartenfläche leben oder einfach nur eine lebendige Pflanzenwelt ins Haus bringen möchten, die Möglichkeiten sind praktisch grenzenlos.

Zimmerpflanzen, die in großen Kübeln angebaut werden, sind außerordentlich beliebt, erfordern aber je nach Art ein wenig besondere Pflege. Eine weitere Möglichkeit, Innenräume zu begrünen, ist das Anlegen von Terrarien. Wenn Sie lernen, wie Sie Terrarienpflanzen pflegen, können Sie feststellen, ob diese einzigartigen Pflanzgefäße praktikable Optionen für Ihren Raum sind.

Sind Terrarien pflegeleicht?

Terrarienstile können sehr unterschiedlich sein. Während einige Terrarien oben offen sind, bleiben andere jederzeit komplett geschlossen. Terrarium Pflege und Wartung ist relativ einfach. Gärtner müssen Pflanzen jedoch sorgfältig auswählen.

Diese Pflanzgefäße sind ideal für Pflanzen, die unter feuchten, sogar tropischen Bedingungen gedeihen. Glasumrandungsterrarien tragen zu einer besonders feuchten Umgebung bei. Aus diesem Grund raten die meisten Pflegeratgeber für Terrarien, Wüstenpflanzen wie Kakteen oder Sukkulenten zu meiden, die verrotten können – es sei denn, sie werden offen gelassen.

Pflegeanleitung für Terrarien

Bei der Pflege eines Terrariums ist Sauberkeit das A und O. Hohe Luftfeuchtigkeitinnerhalb geschlossener Umgebungen kann zum Wachstum von Bakterien sowie zu Problemen mit Pflanzenpilzen führen. Vor dem Gebrauch sollten alle Terrariengläser gründlich mit Seife und heißem Wasser gereinigt werden. Darüber hinaus erfordert die Einrichtung die Verwendung einer sterilen Blumenerde, die leicht ist und gut abfließt. Normale Gartenerde sollte niemals verwendet werden.

Glasterrarien bieten Züchtern auch mehr Vielseitigkeit in Bezug auf die Platzierung im Haus. Im Gegensatz zu Containerpflanzen benötigen Terrarien weniger Sonnenlicht. Terrarien sollten bauartbedingt nie in die pralle Sonne gestellt werden, da hierdurch schnell hohe Temperaturen entstehen, die Pflanzen abtöten können. Züchter sollten sorgfältig mit der Platzierung des Terrariums in der Nähe von Fenstern experimentieren, um den idealen Standort für Neuanpflanzungen zu finden.

Terrarienpflege und Wartungsroutinen können variieren. Offene Behälter müssen ziemlich häufig gegossen werden. Da in diesen Behältern keine Abflusslöcher vorhanden sind, muss bei der Zugabe von Feuchtigkeit sehr sorgfältig vorgegangen werden. Wasser darf niemals auf dem Boden des Behälters oder auf der Erdoberfläche stehen. Geschlossene Terrarien benötigen viel seltener Wasser, da ein gesundes System oft in der Lage ist, sein eigenes Gleichgewicht aufrechtzuerh alten.

Gelegentlich kann es vorkommen, dass Terrarienbesitzer Pflanzen, die zu groß geworden sind, beschneiden oder entfernen müssen. Diese Pflanzen können in einen größeren Behälter umgepflanzt oder durch neue Setzlinge ersetzt werden.

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